Stadtmuseum Simeonstift Trier [RR-R]
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Kommode mit vorgestellten Säulen und ebonisierter Oberfläche

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Kommode mit vorgestellten Säulen und ebonisierter Oberfläche

Die vierschübige Kommode ist in Pfostenkonstruktion gebaut und steht auf vier hohen Stollenfüßen mit umlaufenden, unteren Sockelleisten. Die vorderen haben einen quadratischen Grundriss, während die rückwärtigen nur halb so stark und deshalb rechteckig sind. Der Korpus ist streng kubisch gestaltet, rundum ebonisiert und hochglänzend poliert. Nach unten hin schließt die Kommode mit einer breiten, glatten Leiste ab, die sich um Front, Füße und Seiten verkröpft. Die drei unteren Schubladen sind durch Traversen getrennt, während die obere, vorkragende scheinbar von zwei die unteren Schübe flankierenden, freistehenden Säulen getragen wird. Deren Basen und Kapitelle sind als fein ziselierte Messingringe gestaltet und haben sich somit von den Vorgaben der klassischen Säulenordnungen gelöst. Die originale Deckplatte ist aus schwarzem, grau-weiß geädertem Marmor. Während die obere Lade optisch nicht als solche in Erscheinung tritt, besitzen die drei unteren Schubladen Biedermeier-Schlüsselschilde, die als sich kreuzende, mit Blüten gefüllte Füllhörner gestaltet sind. Wie die ebenfalls biedermeierlichen Handhaben – an palmettenbekrönten Ösen hängende Zugringe – sind es nicht die Originalbeschläge. Fünf der sechs Handhaben sind gleicher Machart. Von diesen weicht die linke Handhabe der unteren Lade mit seinem Fächermotiv ab. Diese Kommode ist in ihrer Bauweise jener mit weiblichen Hermen vergleichbar. Die Pfostenkonstruktion, die der Front vorgestellten Stützen, die eine vorkragende Schublade tragen, die Trennung der Schubladen durch Traversen, alle diese Elemente haben beide Möbel gemein. Mit ihren vorgestellten Säulen auf Stollenfüßen zeigt die Kommode noch Elemente des Empire. Doch sind die Kapitelle auf fein ziselierte Messingringe reduziert und besitzen nicht mehr die klassischen architektonischen Formen. Diese stärkere Reduzierung sowie die auf Flächigkeit und Einansichtigkeit beschränkte Konzeption lässt für das Möbel eine sp

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museum-digital:rheinland-pfalz
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