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Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir Hambacher Fest und 1848

Hambacher Fest und 1848

Die Objektgruppe umfasst alle Objekte zum Hambacher Fest und den Ereignissen in 1848

[ 2 Objects ]

Hambachfahne; "Die Weinbauern müssen trauren"

Hambach-Fahne; schwarze Fahne mit der Aufschrift: "Die Weinbauren müssen trauren"
Aus mehrlagigem Stoff genäht; ehemals an einem Holzstab mit Reißzwecken befestigt; der Schaft des Holzstabes ist schwarz bemalt, die Spitze gedrechselt; an der Spitze ist eine schwarze gedrehte Kordel befestigt;
Eintrag Eingangsbuch: "1455 Stadt Dürkheim. Eine schwarze Fahne mit der Inschrift "Die Weinbauern müssen trauern" In der sturmbewegten Zeit des Jahres 1832 führten die Weinbauern unserer Gegend erbitterte Klage gegen den damals bestehenden hohen Zoll auf den Wein. Die Dürkheimer Bürger zogen mit dieser Trauerfahne, die an der Spitze des Zuges von einem riesengroßen Manne namens Wallaner getragen wurde, unter Absingen eines von Herrn Fitz von Pfeffingen gedichteten Liedes zum Hambacher Feste. In der darauffolgenden Reactionsperiode wurde die Fahne versteckt und blieb seitdem vergessen. Am 28. Okt. 1877 wurde dieselbe auf dem Stadthausspeicher aufgefunden."

Festgestellt am: 02.06.2009

Hambachfahne; "Die Weinbauern müssen trauren"

"Hambacher Tuch"

Baumwollbatist, um 1832. Das in der Tuchfabrik Heim und Sohn in St. Gallen produzierte sogenannte "Hambacher Tuch" wurde nach dem Fest als Souvenir verkauft. In der Mitte ist der Zug auf das Schloss zu sehen. Kreisförmig um die Abbildung sind 16 Männer dargestellt, die sich besonders um die Durchsetzung freiheitlicher Ideen bemüht haben. Im Uhrzeigersinn (von oben): Johann Philipp Abresch, Friedrich Schüler, Karl von Rotteck, Karl Theodor Welcker, Philipp Jakob Siebenpfeiffer, Silvester Jordan, Johann Adam von Itzstein, Heinrich Josef König, Graf Ernst von Bentzel-Sternau, Georg Fein, Ernst Emil Hoffmann, Ludwig Uhland, Johann Georg August Wirth, Wilhelm Joseph Behr, Ludwig von Hornthal, Johann Jakob Schoppmann.
Die Frauenfiguren in den Ecken verkörpern die Tugenden Weisheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Besonnenheit.

Festgestellt von: Kaiser, Jenny

"Hambacher Tuch"