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Rheinisches Eisenkunstguss-Museum Mülhofener Hütte

Mülhofener Hütte

Fotografien und Grafik der Mülhofener Hütte in Mülhofen (heute Bendorf-Mülhofen) am Rhein. Es handelt sich hierbei um das 1856 errichtete moderne Hochofenwerk der Sayner Hütte, das unter Krupp modernisiert wurde.

[ 20 Objects ]

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Schlossereiarbeiter 1916

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt eine Arbeitergruppe der Schlosserei auf der Mülhofener Hütte. Zwei der "Hüttenjungen" halten ein Schild mit der Aufschrift "Schlosserei Krupp Mülhofen 1916".

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Schlossereiarbeiter 1916

"Hüttenjungen" der Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, 1914/18

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zeigt drei jugendliche Arbeiter der Mülhofener Hütte.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

"Hüttenjungen" der Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, 1914/18

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus den 1930er Jahren zeigt ein Gebäude der ehemaligen Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus den 1930er Jahren zeigt Gebäude der ehemaligen Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus den 1930er Jahren zeigt ein Gebäude der ehemaligen Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein.
Die Expansion der königlich-preußischen Sayner Hütte erreichte ihren Höhepunkt mit der Errichtung eines Tochterwerkes in Mülhofen am Rhein 1855/56 nach Plänen von Karl Ludwig Althans. Hier verfeinerte er die Grundidee der Eisenkonstruktion eines Hochofens, „indem er auch den Kernschacht auf gusseiserne, von gusseisernen Säulen getragene Kranzringe stellte und so auch das mit Eisen verankerte Ofengestellt von allen Seiten zugänglich, durch Wasserkühlung erhaltbar und reparaturfähig machte. Das diese Ausführung den neueren Anlagen zum Vorbild gedient hat, wird unvergessen sein“. Im Jahre 1865 erwarb der Essener Fabrikant Alfred Krupp (1812-1887) die Sayner Hütte mit Oberhammer, die unmittelbar am Rhein gelegene Mülhofener Hütte und die Horhauser Erzgruben (Gruben „Georg“, „Luise“ und „Friedrich-Wilhelm“). Es wurden drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gussstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her. Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, 1930 er Jahre

Mülhofener Hütte, zwischen Mülhofen und Engers am Rhein

Schwarzweißfotografie, Reprint eines Fotos des Werksfotografen Hugo van Werden aus dem Bestand des Historischen Archivs Krupp in Essen (HAK: WA 16 c 43.2). Am unteren Bildrand zeigt das Foto die Aufschrift "Mülhofener Hütte, bei Engers am Rhein". Als Motiv ist die Hochofenanlage mit Gichtaufzug und Gichtbrücke der Mülhofener Hütte zu sehen. Auch einige Arbeiter sind auf dem Foto zu erkennen.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, zwischen Mülhofen und Engers am Rhein

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Arbeitergruppe 1917

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1917 zeigt eine Arbeitergruppe, die sogenannten "Kohlenzieher" der Mülhofener Hütte beim Verladen von Kohle. Auf der Lore steht mit Kreide geschrieben: "Uns Hütt / Jungen 1917".

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Arbeitergruppe 1917

Mülhofener Hütte und Concordia-Hütte , Luftaufnahme 1927

Schwarzweißfotografie. Dieses Bild, aufgenommen im Jahr 1927, zeigt eine Luftaufnahme der Mülhofener Hütte, in Mülhofen am Rhein. Außerdem ist im Hintergrund die Concordia-Hütte in Mülhofen zu erkennen.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte und Concordia-Hütte , Luftaufnahme 1927

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt die Sprengung einens Schornsteines der Mülhofener Hütte im Jahr 1933/34.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Arbeitergruppe

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt eine Arbeitergruppe der Mülhofener Hütte.
Die Expansion der königlich-preußischen Sayner Hütte erreichte ihren Höhepunkt mit der Errichtung eines Tochterwerkes in Mülhofen am Rhein 1855/56 nach Plänen von Karl Ludwig Althans. Hier verfeinerte er die Grundidee der Eisenkonstruktion eines Hochofens, „indem er auch den Kernschacht auf gusseiserne, von gusseisernen Säulen getragene Kranzringe stellte und so auch das mit Eisen verankerte Ofengestellt von allen Seiten zugänglich, durch Wasserkühlung erhaltbar und reparaturfähig machte. Das diese Ausführung den neueren Anlagen zum Vorbild gedient hat, wird unvergessen sein“. Im Jahre 1865 erwarb der Essener Fabrikant Alfred Krupp (1812-1887) die Sayner Hütte mit Oberhammer, die unmittelbar am Rhein gelegene Mülhofener Hütte und die Horhauser Erzgruben (Gruben „Georg“, „Luise“ und „Friedrich-Wilhelm“). Es wurden drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gussstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her. Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, Arbeitergruppe

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt einige Arbeiter während des Abbruchs der Mülhofener Hütte im Jahr 1933/34.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt den Hochofen der Mülhofener Hütte umgeben von bereits abgerissenen Gebäudeteilen 1933/34.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt die Ruine des Hochofengebäudes der Mülhofener Hütte und einen Schornstein, während ihres Abbruchs im Jahr 1933/34.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933/34

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme zeigt die Fassade des Hochofengebäudes, mehrere Schornsteine und weitere Gebäudeteile der Mülhofener Hütte während ihres Abbruchs im Jahr 1933.

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt.
Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Abbruch der Mülhofener Hütte, 1933

Schemmsteinfabrik Frankfurt a. M. GmbH bzw. ehmaliges Gelände ...

Schwarzweißfotografie. Diese Luftaufnahme aus dem Jahr 1961 zeigt den seit 1899/1900 bestehenden Bendorfer Rheinhafen mit seinen für die damalige Zeit charakteristischen Schwemmsteinbetrieben. In der Bildmitte ist das Gelände der ehemaligen Mülhofener Hütte mit noch erhaltenen Schornsteinen zu erkennen. Hier wurde nach Schließung der Mülhofener Hütte die "Schemmsteinfabrik Frankfurt a. M. GmbH" 1927 gegründet, aus der die heutige Firma Kann hervorgegangen ist.
Aufgrund des reichen Bimsvorkommens entstanden seit dem 19. Jahrhundert im Koblenz-Neuwieder Becken unzählige Schwemmsteinfabriken, die aus Bims und Kalk Bimssteine produzierten.
Durch die Ansiedlung der Mittelrheinischen Tanklager Gesellschaft in den 1970er Jahren erfolgte eine Umstrukturierung des Hafens. Ab 2010 wurde dann eine weitere Modernisierung des Hafens durchgeführt. Am 24.8.2012 erfolgte die Einweihung des neuen Hafens.

Schemmsteinfabrik Frankfurt a. M. GmbH bzw. ehmaliges Gelände ...

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, 1869

Schwarzweißfotografie. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1869 zeigt die am Rhein in Mülhofen gelegene Mülhofener Hütte.
Die Expansion der königlich-preußischen Sayner Hütte erreichte ihren Höhepunkt mit der Errichtung eines Tochterwerkes in Mülhofen am Rhein 1855/56 nach Plänen von Karl Ludwig Althans. Hier verfeinerte er die Grundidee der Eisenkonstruktion eines Hochofens, „indem er auch den Kernschacht auf gusseiserne, von gusseisernen Säulen getragene Kranzringe stellte und so auch das mit Eisen verankerte Ofengestellt von allen Seiten zugänglich, durch Wasserkühlung erhaltbar und reparaturfähig machte. Das diese Ausführung den neueren Anlagen zum Vorbild gedient hat, wird unvergessen sein“. Im Jahre 1865 erwarb der Essener Fabrikant Alfred Krupp (1812-1887) die Sayner Hütte mit Oberhammer, die unmittelbar am Rhein gelegene Mülhofener Hütte und die Horhauser Erzgruben (Gruben „Georg“, „Luise“ und „Friedrich-Wilhelm“). Es wurden drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gussstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her. Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte, Mülhofen am Rhein, 1869

Schlosser und Maschinisten der Mülhofener Hütte, 1898

Schwarzweißfotografie aufgeklebt auf einer Pappe. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1898 zeigt ein Gruppenbild der Schmiede und Maschinisten auf der Mülhofener Hütte. Ein "Hüttenjunge" hält ein Schild mit der Aufschrift "Schlosser-Maschinisten, Schmiede der Mülhofener Hütte, 1898".

Im Jahr 1856 wurde die Mülhofener Hütte durch den preußischen Fiskus auf der Grundlage der reichen Vorkommen an hochwertigem Eisenspat und Brauneisenstein gegründet. Sie ging 1865 zusammen mit der Sayner Hütte und drei Eisensteingruben bei Horhausen in den Besitz von Alfred Krupp über.
Es wurden dort drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gußstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her.
Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Schlosser und Maschinisten der Mülhofener Hütte, 1898

Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein, 1892

Schwarzweißfotografie, Reprint einer Fotografie aus dem Historischen Archiv Krupp in Essen (Originalfotografie von 1892, WA 16 c 49.3). Diese Aufnahme aus dem Jahr 1877 zeigt die am Rhein zwischen Mülhofen und Engers gelegene Mülhofener Hütte. In der Mitte sind der steinerne Gichtturm, rechts daneben Hochöfen I-II, links daneben Hochöfen III-IV und davor die jeweiligen Gießhallen zu erkennen.

Die Expansion der königlich-preußischen Sayner Hütte erreichte ihren Höhepunkt mit der Errichtung eines Tochterwerkes in Mülhofen am Rhein 1855/56 nach Plänen von Karl Ludwig Althans. Hier verfeinerte er die Grundidee der Eisenkonstruktion eines Hochofens, „indem er auch den Kernschacht auf gusseiserne, von gusseisernen Säulen getragene Kranzringe stellte und so auch das mit Eisen verankerte Ofengestellt von allen Seiten zugänglich, durch Wasserkühlung erhaltbar und reparaturfähig machte. Das diese Ausführung den neueren Anlagen zum Vorbild gedient hat, wird unvergessen sein“. Im Jahre 1865 erwarb der Essener Fabrikant Alfred Krupp (1812-1887) die Sayner Hütte mit Oberhammer, die unmittelbar am Rhein gelegene Mülhofener Hütte und die Horhauser Erzgruben (Gruben „Georg“, „Luise“ und „Friedrich-Wilhelm“). Es wurden drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gussstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her. Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein, 1892

Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein, 1877

Schwarzweißfotografie, Reprint einer Fotografie aus dem Historischen Archiv Krupp in Essen (WA 16 c 48.3). Diese Aufnahme aus dem Jahr 1877 zeigt die am Rhein zwischen Mülhofen und Engers gelegene Mülhofener Hütte.
Die Expansion der königlich-preußischen Sayner Hütte erreichte ihren Höhepunkt mit der Errichtung eines Tochterwerkes in Mülhofen am Rhein 1855/56 nach Plänen von Karl Ludwig Althans. Hier verfeinerte er die Grundidee der Eisenkonstruktion eines Hochofens, „indem er auch den Kernschacht auf gusseiserne, von gusseisernen Säulen getragene Kranzringe stellte und so auch das mit Eisen verankerte Ofengestellt von allen Seiten zugänglich, durch Wasserkühlung erhaltbar und reparaturfähig machte. Das diese Ausführung den neueren Anlagen zum Vorbild gedient hat, wird unvergessen sein“. Im Jahre 1865 erwarb der Essener Fabrikant Alfred Krupp (1812-1887) die Sayner Hütte mit Oberhammer, die unmittelbar am Rhein gelegene Mülhofener Hütte und die Horhauser Erzgruben (Gruben „Georg“, „Luise“ und „Friedrich-Wilhelm“). Es wurden drei neue Hochöfen mit einer Tagesleistung von je 35 Tonnen Roheisen unter einem Kostenaufwand von 650 000 Talern erbaut. Später folgte noch ein vierter. Durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung wurde die Tagesleistung der vier Hochöfen schließlich auf 300 Tonnen gesteigert. Lange Zeit hat die Mülhofener Hütte in der Versorgung der Gussstahlfabrik mit Roheisen eine bedeutende Rolle gespielt.

Noch zu Lebzeiten von Alfred Krupp zeigte sich jedoch, daß die Krupp-Hüttenbetriebe den wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Die weite Entfernung von Essen erforderte sehr hohe Frachtkosten. Die Betriebseinrichtungen waren veraltet, und der Roheisenbedarf für die Massenfabrikation stieg erheblich an. Das großzügige und neuzeitliche Hochofenwerk in Rheinhausen lieferte ab Ende 1897 das gesamte für die Gußstahlfabrik und die Außenwerke erforderliche Roheisen. Nur für die Erzeugung von Spezialroheisensorten, wie Qualitäts- und Puddeleisen, sowie für Spiegeleisen und Ferromangan, blieb die Mülhofener Hütte bestehen. Außerdem stellte sie aus Hochofenschlacke Schlackenwolle her. Die Mülhofener Hütte wurde am 6. Juni 1930 stillgelegt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Kann Beton GmbH.

Mülhofener Hütte zwischen Mülhofen und Engers am Rhein, 1877

Concordia-Hütte und Mülhofener Hütte, Luftaufnahme 1927

Schwarzweißfotografie. Dieses Bild, aufgenommen im Jahr 1927, zeigt eine Luftaufnahme der Concordia-Hütte in Bendorf-Mülhofen. Im Hintergrund direkt am Rhein gelegen ist außerdem die Mülhofener-Hütte zu erkennen.

Bereits im Jahr 1752 existierte auf dem Gelände der Concordia-Hütte eine kleine Eisenhütte, die von Steitz und Wilhelm Remy betrieben wurde. Die Firma "Gebrüder Lossen" stellte am 12. Juni 1838 den Antrag zum Bau einer Eisenhütte in Bendorf. Die Familie Lossen war Besitzer der nassauischen Erzgruben. Carl Maximilian Lossen und seine Geschwister hatten ab 1832 Grundstücke zwischen Sayn und Mülhofen gekauft und besaßen auch alle Wasserrechte für den Saynbach. Am 29. Oktober 1839 wurde der Grundstein für das neue Werk gelegt, das den Namen "Concordia" erhielt. Im Dezember 1841 wurde die offizielle Konzession erteilt. Ende Juni 1843 wurde der erste Hochofen angeblasen, der ununterbrochen bis 1853 in Betrieb war. Im Jahr 1854 wurden zwei Puddelöfen, ein Schweißofen, ein Blechglühofen, ein Dampfhammer und ein Walzwerk gebaut. Zwei Jahre später wurden ein zweites Walzwerk und ein noch größerer Dampfhammer gebaut. Um das Jahr 1870 wurden zwei neue Hochöfen gebaut und die ersten Häuser der Arbeitersiedlung Am Röttchenshammer errichtet.

1898 wurde der Familienbetrieb in eine GmbH umgewandelt und 1900 in eine Aktiengesellschaft. Mit dem neuen Kapital wurde bis 1908 die Gießerei erweitert. 1906 wurden die Erzgruben an die Thyssen-Gruppe verkauft und 1909 ein Zementwerk gebaut. 1917 erwarb die Koblenzer Eisenhandelsfirma Carl Spaeter die Aktienmehrheit, später kaufte sie die restlichen Aktien der Familie Lossen. 1921 wurde die Concordiahütte mit der Rombacher Hüttenwerke AG vereinigt, die auch Carl Spaeter gehörte, und 1926 in die neu gegründete Vereinigte Stahlwerke AG eingegliedert. Aus Rationalisierungsgründen wurden die Hochöfen, das Schlackewerk, das Presswerk und die Großschmiede stillgelegt.

Die Eisengießerei und die Maschinenbauabteilung wurden vergrößert. Während der Rezession in den 1930er-Jahren sank die Belegschaft von 1000 auf weniger als 400. In den Kriegsjahren wurde die Stahlgießerei wieder in Betrieb genommen, und die Belegschaft stieg 1943 auf rund 1500 Mitarbeiter. Für die deutsche Reichsbahn wurden jährlich bis zu 30.000 Radsätze gefertigt. Ende 1944 wurde nichts mehr produziert. Gegen Kriegsende wurde die Hütte, die bis dahin von Bombenangriffen verschont geblieben war, durch Artilleriebeschuss teilweise zerstört.

Im Frühsommer 1945 wurde bereits mit dem Wiederaufbau begonnen. Nach der Freigabe der letzten Montagehallen 1951 und neuen Investitionen waren bald schon wieder fast 1500 Arbeiter beschäftigt, 1957 sogar über 1500. Nach fast 100 Jahren wurde 1962 die Produktion von Öfen und Herden eingestellt. Der Schwerpunkt lag jetzt auf dem Serienguss und dem Maschinenbau.

Seit 1952 gehörte die Concordia zur Rheinstahl-Union Maschinen- und Stahlbau AG und danach zur Thyssen Guss AG. In den folgenden Jahren wurden der Stahlguss und der handgeformte Guss eingestellt und nur noch Serienguss gefertigt. Bis zu diesem Zeitraum hielt sich bei den Hüttenarbeitern und im Volksmund der Begriff Lossens-Hütte.

1993 wurde die Hütte geschlossen und 1995 bis auf zwei Gebäude abgerissen. Damit endete das Hüttenwesen in Bendorf.
Seit 1998 wurden die verbliebenen Gebäudeteile nach Teilumbau als Seminar- und Veranstaltungszentrum genutzt. Heute ist ein Garten-Center und ein Ingenieurbüro in dem historischen Hüttengebäude ansässig.

Concordia-Hütte und Mülhofener Hütte, Luftaufnahme 1927