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Heimatmuseum Schloss Sinzig Carl Christian Andreae

Collection: Carl Christian Andreae ( Heimatmuseum Schloss Sinzig )

About the collection

Zum Künstler Carl Christian Andreae (1823-1904) verfügt das Museum über eine umfangreiche Sammlung an Zeichnungen, Ölgemälden und anderen Objekten.

Biografie des Künstlers Carl Christian Andreae
3.2.1823 Geburt Carl Christian Andreaes in Mülheim am Rhein
1838/39 Eintritt in die Düsseldorfer Akademie
1842 Aufnahme in die Meisterklasse von Wilhelm von Schadow
1842-44 Gemälde „Pfingstpredigt des Paulus“
1845 Das Bild wird in Berlin preisgekrönt
März 1845 Bildnis der Mutter
Mai 1845 Aufbruch nach Italien (Rom, Neapel, Sorrent)
1846/47 Besuch der Eltern und der Schwester Adele in Rom im Winter
1848 Selbstbildnis (?), gemalt am 7. Dezember in Rom
1848 Rückkehr nach Deutschland; Andreae lernt seine spätere Frau
Marie Dilthey auf dem Helenaberg in Sinzig kennen (das Anwesen
war gerade von seinen Eltern erworben worden).
Andreae folgt Peter Cornelius nach Berlin. Seine Hoffnung,
dessen Mitarbeiter zu werden, zerschlägt sich. Die revolutionären
Unruhen veranlassen ihn, Berlin zu verlassen.
Aufenthalt in Hannover, im Haus der Familie von Arnswaldt:
Porträtaufträge
1848 Bildnis der Amalie Hassenpflug (Kassel, Staatliche Museen Kassel,
Neue Galerie)
Rückkehr nach Italien: Andreae dokumentiert in Zeichnungen
die Belagerung von Rom durch die Truppen Garibaldis; seine
Zeichnungen veranschaulichen die Berichte über die Kriegswirren,
die dem preußischen König 2-3x wöchentlich zugehen.
Einnahme Roms durch die französischen Truppen;
Andreae kehrt nach Deutschland zurück
1849 Andreae nimmt ein Atelier in Berlin; verschiedene Gemälde,
u.a. ein großes Porträt von Wilhelm Grimm
1852 „Flucht nach Ägypten“ (Genreszene in Öl)
1852 Maria Dilthey und Carl Andreae verloben sich
1852/53 Gemälde: „Marie als Braut“
11.Mai 1853 Heirat
Hochzeitsreise durch Deutschland und Tirol
Oktober 1853 Das Paar zieht nach Berlin
24.1.1854 Geburt des Sohnes Hans Carl in Berlin; er wird später Teilhaber
der Firma Gustav Rhodius, Burgbrohl
Oktober 1854 „Familienszene auf Helenaberg“, Zeichnung
Oktober 1854 Gemälde „Johanna und Adele Bunge“, seine Nichten
15.5.1855 Geburt des Sohnes Friedrich Otto in Berlin; er wird später
Teilhaber der Firma Christoph Andreae in Köln-Mülheim und
Süchteln.
1855 Gemälde seiner Frau Maria (Kopie von Maternus Esser)
1855 Urlaub an der Ostsee: erster Besuch in Doberan
1855 Selbstbildnis Carls mit Staffelei
11.7.1856 Geburt des Sohnes Christoph Valentin in Sinzig; er wird später
Inhaber der Firma August Hoenig in Köln.
1857 Die Familie zieht nach Dresden
1857 Gemälde der Maria Zanders (Hochzeitsbild)
26.4.1858 Geburt des Sohnes Karl Wernhard in Dresden
1859 Andreae gründet in Dresden den „Verein für kirchliche Kunst“
1859 Zeichnung des Sinziger Schlosses; älteste Ansicht des neu erbauten
Gebäudes
11.12.1859 Geburt des Sohnes Franz Julius in Dresden; er wird später
Teilhaber der Firma Christoph Andreae Köln-Mülheim und
Süchteln.
21.2.1861 Geburt von Marie Elisabeth („Mariechen“). Sie heiratet später
Gustav Rhodius, Inhaber der Firma gleichen Namens in Burgbrohl.
(Ihre Tochter Johanna heiratet später Erich Meurer, sie
übernehmen den „Helenaberg“).
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brohl. (Ihre Tochter Johanna heiratet später Erich Meurer, sie
übernehmen den „Helenaberg“).
1862 Zeichnung des ältesten Sohnes Hans, genannt „Gockel“
1863-65 4 Marouflagen für das Turmzimmer des Sinziger Schlosses
1863 Bildnis des Vaters
9.11.1864 Geburt des Sohnes Martin Albert in Dresden
1865 Entwurf des Glasfensters „Erzengel Michael als Drachentöter“
für die Katholische Stadtpfarrkirche in Donauwörth (Ausführung:
Bernhard Mittermaier)
8.9.1866 Geburt des Sohnes Johann Valentin in Dresden
1866/1870 Hospital-Dienst im Deutschen Krieg und im Deutsch-
Französischen Krieg.
Andreae erhält Orden aus Österreich, Preußen und Sachsen
sowie ein Kreuz aus Bronze aus Paris.
1870 „Der Garten des Sinziger Schlosses“ (Zeichnung)
1873 Andreae soll Wandmalereien in der Lohmener Kirche restaurieren.
Weitere Aufträge für Dobbertin und Doberan folgen.
23.1.1875 Geburt des 10. Kindes Andreas in Dresden
1876/77 Erneuerung der Malereien in der Bülow-Kapelle im Doberaner
Münster
13.6.1878 Auf dem Familientage der von Bülows wird die restaurierte
Grabkapelle feierlich eingeweiht
1879 Ölgemälde: „Die Bucht von Neapel“
1879 Restaurierung des Beinhauses bei der Doberaner Klosterkirche
(Bericht Andreaes)
Januar 1880 Bericht über die Restaurierung der Blutskapelle (Beinhaus) des
Doberaner Münsters
1879 Die Familie verlässt Dresden
1881/82 Andreae übernimmt den Familienbesitz „Helenaberg“
1884 Andreae erhält den Auftrag, den Dom in Fünfkirchen (dem
heutigen Pécs in Ungarn) auszumalen
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heutigen Pécs in Ungarn) auszumalen
1888 Porträt des jüngsten Sohnes Andreas
1889 Ende der Arbeiten am Dom in Pécs
1889 Reise nach Konstantinopel und Athen mit seiner Schwester
Adele und seinem Bruder Otto
1889 Foto- und Skizzenalbum seiner Reise nach Konstantinopel und
Athen
1890-1903 Abgesehen von einem Kuraufenthalt in Bad Wildungen weilt
Andreae abwechselnd in Sinzig und am Gardasee
1889 Aquarellentwurf und Konzept für die Ausmalung des Chorraumes
der Abteikirche Maria Laach
1891/1892 Gestaltung von drei Supraporten für den Zehnthof in Sinzig
1893 Italienreise (Reisetagebuch)
1894 Am 2. Dezember 1894 wird die evangelische Christuskirche in
Köln eingeweiht. Carl Andreae erhält einen Ehrenpokal für die
Ausmalung der Kirche. Das Kirchenschiff wurde im 2. Weltkrieg
zerstört.
1894 Tagebuch über die Ausmalung des Domes in Fünfkirchen
(Pécs)
April 1895 Andreae beginnt mit der Ausmalung der Schlosskapelle in
Mosdós (Ungarn) im Auftrag der Markgräfin Pallavicini-Maylatt
1899 Ende der Arbeiten in Mosdós
11. Mai 1903 Goldene Hochzeit von Maria und Carl Andreae
Dez. 1903 Einweihung der evangelischen Apostelkirche Burgbrohl.
Bei der grundlegenden Renovierung der Kirche 1957 wird das
von Carl Andreae entworfene große Bild eines Christuskopfes
über dem Chorfenster entfernt.
23. Mai 1904 Tod des Künstlers auf dem Helenaberg in Sinzig
Die Aufstellung der Lebens- und Schaffensdaten basiert auf den bis zu diesem
Zeitpunkt zusammengetragenen Fakten, bleibt aber unvollständig.

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