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Stadtmuseum Simeonstift Trier Gemälde [III.31]

Jagdstillleben

Jagdstillleben (Stadtmuseum Simeonstift Trier RR-P)
Provenance/Rights: Stadtmuseum Simeonstift Trier (RR-P)

Description

In vielen Stillleben werden Früchte als Zeichen für Fruchtbarkeit und Fülle, Reichtum und Wohlstand dargestellt. Insbesondere in der Renaissance und im Barock symbolisierten Früchtestillleben jedoch vor allem die Vergänglichkeit allen irdischen Reichtums gemäß der christlich-jüdischen Vorstellung. Das Motiv der Vanitas (Vergänglichkeit) wurde oft versinnbildlicht durch die Gegenüberstellung von frischen Früchten und überreifem, angefaultem Obst, oftmals noch verstärkt durch die Darstellung von Käfern, Würmern oder Fliegen, die dessen Zersetzung einleiten. Wildbret oder Tierkadaver unterstützen diese Vorstellung und führen die Sterblichkeit aller Lebewesen vor Augen.
Viele Stillleben zeigen schlichte Weinkrüge und -kannen neben Trauben, Früchten und kostbaren Trinkgefäßen aus Edelmetall oder Glas. Schankgefäße wurden in der Regel nicht weiter dekoriert, sofern sie nicht zur repräsentativen Aufstellung in der Schaukredenz gedacht waren. Im Stillleben aber verkörpern sie einerseits Fülle und andererseits Einfachheit und Robustheit, wenn sie in Kontrast zu filigranen Gläsern gesetzt werden.

Material/Technique

Öl auf Leinwand, auf Holz montiert

Measurements

78.5 cm x 94 cm

Object from: Stadtmuseum Simeonstift Trier

Das Museum ist ein stadtgeschichtliches Museum mit Sammlungsschwerpunkten auf Zeugnissen der Trierer Stadtgeschichte sowie auf Kunst und Kultur der ...

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