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Landesmuseum Mainz Mainzer Barock [396]

Philippe de Champaigne, Landschaft mit heiliger Pelagia

Philippe de Champaigne, Landschaft mit heiliger Pelagia, um 1656 (Landesmuseum Mainz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Mainz (CC BY-NC-SA)

Description

Die heilige Pelagia führte zunächst ein lasterhaftes Leben als Tänzerin. Die Predigt eines Bischofs soll sie aber bekehrt haben. Sie hat sich taufen lassen, sich in Männerkleider gehüllt und am Ölberg bei Jerusalem ein strenges Büßerleben geführt. Bei ihrem Tod 457 entdeckte man, dass der verehrte Einsiedler eine Frau war.
Philippe de Champaigne hat es künstlerisch vermocht, zwei Darstellungen miteinander zu verbinden:
Die unsinnliche, karge und büßergerechte Wüstenei im Vordergrund mit der dem klassischen Flair im Hintergrund. Die Darstellung von Jerusalem links im Bild geht auf die Vorlage aus einem Buch zurück.
Das Bild ist über drei Mal zwei Meter groß. Es schmückte einst die Gemächer der französischen Königin Anna von Österreich, der Mutter Ludwigs des XIV., in der Abtei Val-de-Grâce bei Paris. Nach der Revolution wurde es dort entfernt und 1803 kam es mit 20 weiteren Gemälden in eine riesige Kiste, um von Frankreich nach Mainz gebracht zu werden. Dieses Ungetüm fiel in Metz beim Umladen auf das Schiff in die Mosel.
Erst in Mainz wurde die Kiste wieder geöffnet. Zahlreiche Bilder waren von dem eingelaufenen Wasser beschädigt. Zudem hatte das Wasser Flusssand zwischen die Gemälde gespült, der dann auf dem Transport fleißig an der Farbe rieb. Der folgende Zustandsbericht zählte dieses Bild aber zu den weniger beschädigten. Kurz und bündig hieß es:
"Der Rand…, der zu lange durchnässt war, ist verrottet und die Farben fallen ab."
Sprecherin
Inzwischen ist das Gemälde mehrfach restauriert worden.

Material / Technique

Öl auf Leinwand

Measurements ...

Höhe: 216 cm , Breite: 333 cm

Tags

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[Last update: 2017/04/29]

Usage and citation

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