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Stadtmuseum Simeonstift Trier Skulpturen Stadtgeschichte [I 0010]
Saturn als Schicksalsgott (Stadtmuseum Simeonstift Trier CC BY-NC-ND)
Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Simeonstift Trier / Stadtmuseum Simeonstift Trier (CC BY-NC-ND)
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Saturn als Schicksalsgott

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Beschreibung

Saturn ist kahlköpfig mit einem langen Bart als Schicksalsgottheit dargestellt. In der linken Hand hält er den Schaft einer Sense, deren Blatt zwischen seinen Füßen zum Vorschein kommt. Die Sense ist sein Symbol als Gott der Aussaat. Sein Gesicht ist mir großer Hakennase, tiefliegenden Augen und eingesunkenen Schläfen sehr markant. Die erhobene rechte Hand umfasst sein Kind, das er verspeisen wird. Saturn wird hier mit der griechischen Gottheit Kronos identifiziert, der seinen Vater kastriert und seine Kinder aus Angst vor Vatermord präventiv gegessen hat. Schließlich wurde er von seinem jüngsten Sohn Jupiter gestürzt.
Die steinsichtige Sandsteinskulptur war ursprünglich farbig gefasst und gehörte zur Ausstattung des Trierer Palastgartens.

Material/Technik

Sandstein

Maße

189 cm

Literatur

  • Utz, Hildegard (1976): Ferdinand Tietz und seine Bildhauerschule. Trier, S. 65-66, Abb. 17
Karte
Hergestellt Hergestellt
1759
Adam Ferdinand Dietz
Trier
Beauftragt Beauftragt
1754
Franz Georg von Schönborn
Trier
1753 1761
Stadtmuseum Simeonstift Trier

Objekt aus: Stadtmuseum Simeonstift Trier

Das Museum ist ein stadtgeschichtliches Museum mit Sammlungsschwerpunkten auf Zeugnissen der Trierer Stadtgeschichte sowie auf Kunst und Kultur der...

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