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Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof Kamin- Ofen-, Takenplatten - Allegorien Kamin- Ofen-, Takenplatten [A III 1 – 69]

Kaminplatte mit einer Allegorie von Ludwig XIV

Allegorie Ludwig XIV (Freilichtmuseum Roscheiderhof CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Freilichtmuseum Roscheiderhof / Helge Klaus Rieder (CC BY-NC-SA)

Description

Allegorie Ludwig XIV. Die Herrschaft Ludwig XIV. (Frankreich) nennt man zu Recht das „Grand Siècle“. Der König hatte die Absicht, die besten Künstler, Architekten, Maler, Poeten, Musiker und Schriftsteller für Frankreich arbeiten zu lassen. Er entfaltete ein noch nie zuvor gesehenes Mäzenatentum mit der Absicht, die gesamte Kunstlandschaft Frankreichs zu beeinflussen, zu prägen und zu lenken, um sie im Interesse königlicher Politik zu instrumentalisieren. Die Kunst stand im Dienste der Verherrlichung des Königs und seiner Ziele, ganz nach barocker Manier. 1672 eröffnete er die Akademie der Musik (Académie royale de Musique).
Die Platte symbolisiert die Verherrlichung des Sonnenkönigs mit dem Symbol der Sonne im Zenit und seiner Ziele, vor gekreuzten Trompeten eine Lyra, umgeben von Lorbeerblattranken, überragt von einer Sonne, dem Syymbol Ludwig XIV. Das Sonnensymbol war bereits im Altertum bei den Ägyptern und Babyloniern als Symbol vergeben. Auch der römische Kaiser Helogabal hatte einen Sonnenkult ins Leben gerufen und sogar ein Großvater Ludwig XIV. hatte dieses Zeichen beansprucht - der spanische König Philipp II. Auch mehrere französische Könige waren bestrebt gewesen, ihre Herrschaft jene der Sonne gleichzusetzen, und so waren ihm Karl V., Ludwig XI. und Karl IX. Vorangegangen. Selbst sein Vater, dem wenig Strahlendes eigen war, war 1622 vom Ordensstifter und Kardinal Bérulle auch nach kirchlichem Recht mit der Sonne in eins gesetzt worden: "Der König ist eine Sonne", galt es doch, das Königtum direkt von Gott abzuleiten - als göttliches Recht. Aus den Memoiren Ludwig XIV geht hervor, dass er seine Gottebenbildlichkeit unter dem Bilde der Sonne gesehen hat und die Sonne leuchtet über die ganze Welt. , links und rechts jeweils im Profil dargestellte Männerköpfe, Lothringen um 1700
Lothringen Anfang des 18. Jahrhunderts
Quelle der Textinfo: Auskunft Matthias Kremer

Material/Technique

Eisen / Guss

Measurements

Länge: 48 cm, Breite: 48 cm

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Object from: Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Den Kern des Volkskunde- und Freilichtmuseums bildet der Roscheider Hof, der erstmals 1330 als Klostergut der Benediktiner von St. Matthias in Trier ...

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