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Blüchermuseum Kaub Dioramen [BMK19_1640]

Feldwache der Landwehr 1813

Feldwache der Landwehr 1813 (D. Weber CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: D. Weber / D. Weber (CC BY-NC-SA)

Beschreibung

Blücher hatte sein Hauptquartier in Höchst aufgeschlagen und wartete nun auf die Entscheidung, wie und ob der Krieg weitergehen sollte. Er war fest davon überzeugt, dass es keinen Frieden geben würde, so lange „der Korse“ in Paris an der Macht sei.
Der russische Zar war der gleichen Meinung, der preußische König wie so oft zögerlich, die österreichischen Diplomaten hinhaltend (war Napoleon doch mit der Tochter des österreichischen Kaisers verheiratet), die Bayern wie so oft, vorher und nachher, hatten Sonderwünsche, denn Napoleon hatte die Wittelsbacher zu Königen von Bayern erhoben, und das schon 1806.
Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ war aufgehoben worden und damit hatte man den österreichischen Kaiser gezwungen, nicht nur diese Würde, sondern auch die Rechte abzulegen.
Blüchers legendäre Ungeduld trat deutlich hervor. Er polterte gegen die Diplomaten, die alles verscherbelten, was mühsam auf dem Schlachtfeld erworben worden war.
Endlich einigte man sich:
Die Nordarmee unter dem früheren französischen Marschall Bernadotte, der nun Thronfolger in Schweden geworden war, sollte von Norden in Frankreich einmarschieren, Blüchers Schlesische Armee in der Mitte und unter dem Oberkommando Schwarzenbergs die österreichische und bayerische Armee zusammen mit den preußischen Garde-Regimentern von Süden her über Basel auf Paris marschieren.
Blücher und sein Stab beschlossen so schnell als möglich in Frankreich einzumarschieren und die schwachen französischen Streitkräfte an der Grenze zu überwinden.
Die Masse der Schlesischen Armee mit dem 1. preußischen Korps Yorck und dem russischen Korps Langeron überschritt in einem spektakulären Unternehmen in der Neujahrnacht 1813-1814 bei Kaub den Rhein, zeitgleich gingen die russischen Korps Osten-Sacken und St. Priest bei Mannheim und Ehrenbreitstein über den Rhein ohne größeren Widerstand anzutreffen.
Zuvor wurden natürlich alle Feldwachen alarmiert, wie auch diejenigen Männer, die es sich recht gemütlich auf einem der Bauernhöfe gemacht hatten.

Material/Technik

Holz, Zinn, Zinnfiguren

Maße

19,5 x 9,5 cm

Schlagworte

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Blüchermuseum Kaub

Objekt aus: Blüchermuseum Kaub

In der Neujahrsnacht 1813/14 überquerte Gerhard Leberecht von Blücher (1742-1819), preußischer Feldmarschall und Befehlshaber der schlesischen ...

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