museum-digitalrheinland-pfalz

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum Heylshof Flämische Malerei [G 5]

Mariae Verkündigung

Mariae Verkündigung (Museum Heylshof CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum Heylshof (CC BY-NC-SA)

Description

Das von dem sogenannten "Brüsseler Meister um 1520" gefertigte Gemälde zeigt die Verkündigungsszene in einer die gesamte Tafel einnehmenden Zimmerecke. Der von links durch eine vom Bildrand angeschnittene Tür eingetretene Verkündigungsengel hält in seiner Linken ein reichverziertes Szepter. Er grüßt die an einem Tischchen zu Füßen eines Bettes sitzend lesende Maria. Das Fenster an der Zimmerrückwand gibt den Blick frei auf eine Landschaft. Vor dem Fenster erscheint die Taube des Heiligen Geistes in goldener Glorie.
Maria entspricht hier dem Typus der demutsvollen Jungfrau, die vom erscheinenden Engel aus ihrer Lektüre gerissen wird. Das Interieur des Schlafgemachs verweist auf ihre Reinheit und Keuschheit (Blumenvase, Spiegel), auf ihre Klugheit (Bücher) und auf ihre Rolle im Heilsplan (die offene Tür und das offene Fenster als "coeli fenestra" und "porta paradisi").

Material/Technique

Öl auf Eichenholz

Measurements

42,5 x 30,5 x 0,6 cm

Painted ...
... When [About]
... Where [Probably]

Relation to people

Literature

Keywords

Object from: Museum Heylshof

Der Wormser Großindustrielle und Reichstagsabgeordnete Freiherr Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim und seine Frau Sophie übergaben 1920 ihr ...

Contact the institution

[Last update: 2019/07/01]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.