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Kastell Bendorf

Die Reichslimeskommission erforschte seit 1896 und das Bonner Landesmuseum in den Jahren 1910 bis 1937 im Mündungsgebiet des Hängelsbachs (Zusammenfluss von Brexbach und Saynbach) in den Rhein südlich der Bendorfer Ortsmitte ein Areal mit mehreren neben- und übereinanderliegenden kastellartigen Befestigungen. Man entdeckte 1896 südlich des Kastellbades drei sich überschneidende Spitzgräben von Erdkastellen. Die Grabungsergebniss fasste Ernst Fabricius 1937 in dem großen Standardwerk „Der Obergermanisch-Rätische Limes des Römerreiches“ zusammen, welches von den Dirigenten der Reichslimeskommission Otto von Sarvey, Ernst Fabricius und Felix Hettner herausgegeben wurde. Bis heute dient dieses Werk als Basis für die Erforschung des germanisch-rätischen Limes. Hier sind genaue Beschreibungen und kartographische Darstellungen der Grenzlinien, der Kastelle und der Wachtürme sowie wichtige Fundmaterialien publiziert. Kein anderer Limesabschnitt des römischen Reiches ist in einem solchen Grundlagenwerk für die Forschung erschlossen worden. Ernst Fabricius ist es zu verdanken, dass dieses Werk nach etwa 40 Jahre vollendet werden konnte. In Rheinnähe in Bendorf erfolgten 1968 weitere Grabungen im Zusammenhang mit den Vorarbeiten für den Bau der Bundesstraße 42. Das Landesamt für Denkmalpflege legte auf einer Fläche von 4000 m2 Teile des Auxiliarvicus frei, das nach dem Erdkastell c orientiert ist. Der freigelegte Straßenzug mit beidseits angelegten Häuserzeilen zielte dabei auf die Mitte der Nordwestfront des Kastells.


Latitude50.419956802755
Longitude7.5665009021759
Bendorf am RheinKastell Bendorf
Wikipedia JSON SKOS
Kastell Bendorf(4)index.php?t=listen&oort_id=13002&ort_id=130027.566500902175950.419956802755 Show objectsdata/rlp/images/201612/200w_06120515825.jpg