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Läutturm St. Georg (Speyer)

Der sogenannte Läutturm gehörte zur mittelalterlichen St. Georgenkirche, von der nichts erhalten geblieben ist. Zwischen 1689 und 1822 blieb der Turm nur als Stumpf übrig. Im Jahre 1818 goss die Gießerei Sprinkhorn et Schrader aus Frankenthal ein dreistimmiges Geläut, dass sich für den 1717 errichteten Dachreiter der Dreifaltigkeitskirche als zu groß erwies. Der Läutturm wurde wieder aufgebaut, um das neue Geläut aufnehmen zu können. Am 2. Juli 1891 verbrannte der Turm samt Uhr und Glocken. Im gleichen Jahr goss Andreas Hamm aus Frankenthal ein neues Geläut mit den Tönen des c-Moll-Dreiklangs (c1, es1 und g1), die somit auf das Geläut des Domes abgestimmt waren. Sie trugen die Inschriften „Gottes Wort bleibt in Ewigkeit“, „Es ist noch eine Ruhe vorhanden im Volke Gottes“ und „Freuet Euch in dem Herrn allewege“. Zunächst wurden sie in einem Glockenhaus auf dem Kirchengarten und nach Wiederaufbau des Läutturmes dort läutbar aufgehängt; 1917 mussten die Glocken zu Kriegszwecken abgeholt werden. Darauf folgten 1924 drei Glocken aus der gleichen Gießerei, diesmal in den Tönen c1 (Notglocke), es1 (Glaubensglocke) und f1 (Himmelsglocke). Im Zweiten Weltkrieg wurde dieses Geläut vernichtet. Im Dachreiter der Dreifaltigkeitskirche selbst hängt seit 1951 die Vaterunserglocke im Ton b1; sie wurde von Friedrich Wilhelm Schilling gegossen. Darauf abgestimmt goss die Karlsruher Glocken- und Kunstgießerei 1964 für den Läutturm drei Glocken in den gleichen Schlagtönen des ersten Geläuts (c-Moll-Dreiklang). (Wikipedia, 12.10.2016)


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Altstadt (Speyer)Läutturm St. Georg (Speyer)
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